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Pressemitteilung

#frauenpetition an die Bundesregierung: Schluss mit der strukturellen Diskriminierung von Frauen bis 2030.

Berlin, 27.07.2020

Die strukturelle Diskriminierung von Frauen in Deutschland soll im Jahr 2030 Geschichte sein. Das ist das Ziel der Frauenpetition, die dazu sechs Forderungen an die Bundesregierung stellt. Die Mitwirkenden rufen die Regierung dazu auf, keine Zeit mehr mit halbherzigen Bemühungen zu verlieren, sondern stattdessen endlich eine wirksame Gleichstellungsstrategie zu entwickeln und diese schnell und konsequent in die Umsetzung zu bringen. 

Die sechs Forderungen der Frauenpetition umfassen Maßnahmen für mehr Transparenz bei Entgeltunterschieden, für einen schnelleren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung, für den gerechteren Zugang zu gut bezahlter Arbeit und die Förderung zeitgemäßer Arbeitszeitmodelle, für eine Reform des Ehegattensplittings und der sozialen Sicherungssysteme, für die Ausweitung der Quotenregelung für Frauen in Führungspositionen und schließlich dafür Prozesse einzuführen, die schneller zur Lösung der geschlechterspezifischen Benachteiligungen führen. Die Petition kann über diesen Link unterzeichnet werden: https://cutt.ly/frauenpetition-change-org

“Wir müssen jetzt die gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen und finanziellen Bedingungen gestalten, damit wir das Thema Gleichstellung endlich hinter uns lassen können”, erklärt die Initiatorin der Frauenpetition, Ivana Scharf. “Mit der #frauenpetition treten wir für eine Gesellschaft ein, in der unser Leben und unsere Wirtschaft so organisiert werden, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Gemeinschaft, Zusammenhalt, ein Leben mit Möglichkeiten für freie und selbstverantwortliche Entscheidungen, mit gleichberechtigter politischer und gesellschaftlicher Teilhabe – das ist es, was Frauen für sich wünschen, was sie anstreben und zu Recht fordern, ganz gleich mit welcher Lebens- und Karriereplanung.”

Die Initiative für die Frauenpetition entstand im Mai 2020 im Zuge der Corona-Krise. Diese hat die Benachteiligung von Frauen nicht nur schonungslos gezeigt, sondern verstärkt sie zusätzlich. Die Mitwirkenden haben sich insbesondere über die Sozialen Medien organisiert und in einem offenen Beteiligungsprozess die Petition verfasst. Entstanden ist daraus ein unabhängiger Zusammenschluss von Frauen wie Männern mit der Überzeugung, dass ein schnelleres und entschiedeneres Vorgehen gegen die Diskriminierung von Frauen im Sinne der gesamten Gesellschaft ist.

Mehr Informationen: www.frauenpetition.de

Kontakt zur Initiatorin

Ivana Scharf
Tel: 0172.734.17.91
E-Mail: kontakt @ frauenpetition.de

Pressekontakt

Johannes Tödte
Tel.: 0176.477.459.97
E-Mail: presse @ frauenpetition.de